
Die ZEN - Regeln der Zenklausen
Es ist immer wieder schön zu erleben, wie Menschen, welche die Zenklausen besuchen, anfangs denken Sie würden einen oder mehrere ZEN-MöncheINNEN vorfinden. Gerade aus dieser Sicht unterscheiden sich die Zenklausen sehr von anderen Orten, die ZEN praktizieren. Wir sind zwar keine Zen-MöncheINNEN und werde es in diesem Leben auch nie werden, dennoch ist das Konzept der Zenklausen zum größten Teil vom Lebensstil der ZEN-Mönche inspiriert und aus dieser Sicht verwaltet. ZEN zeichnet für uns eine Lebensweisheit auf, die einige Regeln und Wege beschreibt, welche den Menschen in die innere Ruhe, Achtsamkeit, Leichtigkeit und Gelassenheit des Lebens führen können. Auch inspirierte uns die Einfachheit, welche die ZEN-MöncheINNEN leben und bei fast allem Tun ein Lächeln auf den Lippen bewahren.
Vielleicht möchten auch Sie kein Zen-MönchINN werden, aber würden doch sehr gerne ein wenig von dieser ZEN-Ruhe und inneren ZEN-Gelassenheit in Ihrem Leben spüren. Dies ist eigentlich nicht schwer, wenn man nur lernt, ein paar Regeln in seinen Alltag einzubauen. Jene Regeln, die wir mit unserer jahrelangen ZEN-Erfahrung Schritt für Schritt mit unseren Gästen üben und daraufhin wirkungsvoll in den eigenen Alltag integriert werden können.
Denn wer von uns kann nicht ein bisschen mehr Konzentration, Ruhe und Achtsamkeit in seinem Leben gebrauchen?
1. Lerne eine Tätigkeit nach der anderen zu tun;
2. Lerne alle Tätigkeiten erst einmal langsam und bewusst auszuführen;
3. Beende zuerst eine Aufgabe, bevor du zur Nächsten schreitest;
4. Tue das, was du tun kannst und nicht mehr;
5. Lerne Raum zwischen den Aufgaben zu schaffen;
6. Entwickle deine eigenen Rituale;
7. Setze gewisse Zeiten für bestimmte Arbeiten fest;
8. Lerne Zeit fürs Meditieren zu finden;
9. Lerne zu lächeln und diene anderen;
10. Verwanden alltägliche Arbeiten in Meditation;
11. Lerne herauszufinden, was für dich wirklich wichtig und notwendig ist;
12. Lerne einfach zu leben.
13. Lebe in Einklang mit der Natur und dem Universum;
14. Lerne zu schweigen;
15. Lerne loszulassen.
Falls auch Sie uns einmal besuchen möchten und mehr über den ZEN-Weg in die innere Ruhe erkunden möchten, kontaktieren Sie uns und wir helfen Ihnen gerne auf Ihrem persönlichen Weg in die Ruhe weiter.
© Markus Wilsing

Die Grundprinzipien des ZEN in den Zenklausen
Zen ist bekannt für seine Einfachheit und den Fokus auf direkte, achtsame und intuitive Einsicht im alltäglichen Handeln. Die Prinzipien des Zen sind im Prinzip "einfach" und können in jeder Lebenskultur integriert werden. Einige der Kernprinzipien, welche auch die Zen-Philosophie und Gedanken der Zenklausen leiten, sind wie folgt:
1. "Der Geist konstruiert die Erfahrung": Zen lehrt, dass unsere Erfahrungen nicht unbedingt die Realität widerspiegeln, sondern vielmehr durch unsere Wahrnehmungen und Glaubenssysteme geformt werden.
2. "Das Selbst als Illusion": Im Zen wird das Selbst nicht als feste, unveränderliche Entität betrachtet, sondern als etwas, das ständig im Fluss und in Bewegung ist. Diese Sichtweise hilft, sich von starren Selbstdefinitionen zu lösen.
3. "Glaube nur, was du für wahr hältst": Zen ermutigt zur persönlichen Authentizität und dazu, nur das zu glauben, was durch direkte Erfahrung als wahr erkannt wird.
4. "Loslösung als Weg zum Glück": Zen betont die Bedeutung der Loslösung von materiellen Dingen und Konzepten, um wahrhaftiges Glück zu finden.
5. "Sein über Tun": Im Zen wird mehr Wert auf das reine Sein gelegt als auf Aktivität oder Produktivität. Es geht darum, im gegenwärtigen Moment präsent zu sein.
6. "Objektive Selbstbeobachtung": Zen-Praktizierende streben danach, Beobachter ihrer eigenen Gedanken und ihres Lebens zu werden, ohne sich von ihnen mitreißen zu lassen.
7. "Einheit als natürlicher Zustand": Zen sieht Einheit und Verbundenheit mit allem als den natürlichen Zustand des Seins an.
Diese Prinzipien spiegeln, wie erkennbar ist, die eigenen Zen-Haltung wider, welche sich durch individuelle Achtsamkeit, Einfachheit und eine persönliche tiefe Wertschätzung für den gegenwärtigen Moment auszeichnet. Es ist eine Praxis, die darauf abzielt, das Individuum über die Grenzen des intellektuellen Verstehens hinaus zu führen und eine direkte wahre Erfahrung der Realität zu ermöglichen. Zen ist somit mehr als nur eine Philosophie; es ist eine Lebensweise, die darauf abzielt, Klarheit und Frieden im Geist zu finden.
© Markus Wilsing
